World Rescue Challenge (England)


5 Luxemburger Mannschaften haben erfolgreich an der "World Rescue Challenge 2014" teilgenommen.

Vom 9. bis zum 12. Oktober haben 5 Rettungsmannschaften aus Luxemburg an der "World Rescue Challenge (WRC) teilgenommen, welche auf dem Gelände des Fire Service College in Moreton-in-Marsh (UK) stattfand.Bei den « Rescue Challenges » traten Rettungsmannschaften aus 24 Nationen an, um in einem vorgegebenen Zeitraum Patienten schonend aus verunglückten Fahrzeugen zu retten. Eine patientenorientierte Vorgehensweise, Teamarbeit und die Gewährleistung der Sicherheit stehen hierbei im Vordergrund. Die « Rescue Challenge » ist kein normaler « Wettkampf », sondern eine Veranstaltung, bei der Rettungskräfte sich treffen um sich fort- und weiterzubilden und gemeinsam voneinander zu lernen. 

Equipe Lintgen/Lorentzweiler

Der kollegiale Austausch von Techniken und Fertigkeiten steht im Vordergrund.  

Während eine « Rescue Challenge » immer die Bergung aus einem verunfallten Fahrzeug beinhaltet, kann sich das Unfallopfer bei einer « Trauma Challenge » in jeder erdenklichen Lage befinden (Sturz aus grosser Höhe, Verbrennungen, Ertrinken, Stromschlag, Amputationsverletzung.....).

Die Rettungsmannschaft, die aus zwei Paramedics besteht, muss ein oder zwei Opfer in 10 Minuten beurteilen, behandeln und retten. Bewertet werden vor Allem die Sicherheit aller Beteiligten, der Kontakt zum Patienten und die Beurteilung seines Zustandes, sowie die Behandlung der Verletzungen.

 

Aus Luxemburg  nahmen jeweils ein Team Luxemburger Roten Kreuz, von der Luxemburg Air Rescue sowie vom Zivilschutz Mamer zum ersten Mal an einer Trauma Challenge bei einer Weltmeisterschaft teil.

Die Mannschaft vom Luxemburger Roten Kreuz belegte hier den sensationnellen dritten Platz von 22 Teams, gefolgt vom Team der Luxembourg Air Rescue auf dem vierten Platz. Der Zivilschutz belegte den guten 12. Platz und verpasste damit nur knapp das Finale.

Bei der Rescue Challenge belegten die Teams aus Luxemburg jeweils den 20. Platz (Lintgen/Lorentzweiler), sowie den 23. Platz (Centre d'intervention et de secours Mamer) von insgesamt 32 Teams. 

( Quelle: LRO )